Alexander Sembdner (Autor / Autorin)

Stadt und Universität Leipzig im späten Mittelalter

Die Geschichte der spätmittelalterlichen Universität Leipzig ist eng mit der Geschichte der Stadt verbunden, weshalb die Studie die ökonomischen, rechtlichen und sozialen Phänomene für die ersten 130 Jahre der Hochschule umfassend behandelt. Auf der Grundlage universitärer wie auch bisher kaum benutzter städtischer Quellen werden der Alltag von Studenten und Professoren, deren Zusammenleben mit der Stadtbevölkerung, aber auch die Nutzung der Alma mater Lipsiensis durch die Einwohner Leipzigs selbst sowie der städtische Arbeitsmarkt für Akademiker untersucht. Mit Hilfe sozialwissenschaftlicher Methoden wird nach dem Stellenwert der Universität für das Repräsentationsverständnis der städtischen Oberschicht gefragt. So lässt sich ein ausgeprägtes personelles Netzwerk zwischen den ratsfähigen Familien der Stadt und den Angehörigen besonders der höheren Fakultäten der Universität nachweisen, das sich u. a. im Aufstieg von Gelehrten in Ratsherren- und Bürgermeisteramt, in einer gezielten Geschenkpraxis oder der Entstehung von Promotions-netzwerken äußerte. Die Studie bietet damit einen sozialgeschichtlichen Beitrag, der die Beziehung von Stadt und Universität als produktives Miteinander auf unterschiedlichen Ebenen zeigt.
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Alle Preise inkl. MwSt.
Bestellnummer: 9783374028337
ISBN/EAN: 9783374028337
von: Alexander Sembdner (Autor / Autorin)
Produktart: Buch, PB
Einbandart: Softcover
Auflage: 1
Sprache: Deutsch
Reihe: Beiträge zur Leipziger Universitäts- und Wissenschaftsgeschichte (BLUWiG)
Band: 17
Umfang: 176 Seiten
veröffentlicht: 01.12.2010
Abmessungen: 17 x 24 cm

Die Geschichte der spätmittelalterlichen Universität Leipzig ist eng mit der Geschichte der Stadt verbunden, weshalb die Studie die ökonomischen, rechtlichen und sozialen Phänomene für die ersten 130 Jahre der Hochschule umfassend behandelt. Auf der Grundlage universitärer wie auch bisher kaum benutzter städtischer Quellen werden der Alltag von Studenten und Professoren, deren Zusammenleben mit der Stadtbevölkerung, aber auch die Nutzung der Alma mater Lipsiensis durch die Einwohner Leipzigs selbst sowie der städtische Arbeitsmarkt für Akademiker untersucht.
Mit Hilfe sozialwissenschaftlicher Methoden wird nach dem Stellenwert der Universität für das Repräsentationsverständnis der städtischen Oberschicht gefragt. So lässt sich ein ausgeprägtes personelles Netzwerk zwischen den ratsfähigen Familien der Stadt und den Angehörigen besonders der höheren Fakultäten der Universität nachweisen, das sich u. a. im Aufstieg von Gelehrten in Ratsherren- und Bürgermeisteramt, in einer gezielten Geschenkpraxis oder der Entstehung von Promotions-netzwerken äußerte. Die Studie bietet damit einen sozialgeschichtlichen Beitrag, der die Beziehung von Stadt und Universität als produktives Miteinander auf unterschiedlichen Ebenen zeigt.
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