Henning Theißen (Autor / Autorin)

Die berufene Zeugin des Kreuzes Christi

Studien zur Grundlegung der evangelischen Theorie der Kirche

Diese Greifswalder Habilitationsschrift entwirft die Ekklesiologie von einer kritischen Selbstunterscheidung der Kirche her und zieht hierzu erstmals kirchliche Dokumente wie Denkschriften und Reformprogramme heran. Schlüsselbegriff der Untersuchung ist das Zeugnis. Mit ihm beruft die Kirche sich auf ihr vorgegebenes Gründungsgeschehen im Kreuz Jesu Christi und tritt zugleich in die Gemeinschaft mit abweichenden Gestalten dieser Berufung ein. Analysen zu F. Schleiermacher, A. Ritschl und K. Barth belegen die Bedeutung, die dieses Kirchenverständnis seit dem 19. Jahrhundert für die evangelischen Kirchen besitzt. Im 20. Jahrhundert wird dieses Kirchenverständnis auch für das Verhältnis der konfessionsverschiedenen Kirchen untereinander wichtig sowie für die Beziehungen zur Gesellschaft allgemien und zu den nichtchristlichen Religionen. Henning Theißen skizziert einen ekklesiologischen Entwurf, der neben der Methode der Theoriebildung die inhaltliche Themenbreite der Kirche als Zeugin für Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit abdeckt. Die Akademie der Wissenschaften zu Göttingen hat dem Autor für seine Habilitationsforschungen den Hanns-Lilje-Preis 2012 verliehen.
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Bestellnummer: 9783374031559
ISBN/EAN: 9783374031559
von: Henning Theißen (Autor / Autorin)
Produktart: Buch, GB
Einbandart: Heft
Auflage: 1
Sprache: Deutsch
Reihe: Arbeiten zur Systematischen Theologie (ASTh)
Band: 5
Umfang: 672 Seiten
veröffentlicht: 01.06.2013
Abmessungen: 15.5 x 23 cm

Diese Greifswalder Habilitationsschrift entwirft die Ekklesiologie von einer kritischen Selbstunterscheidung der Kirche her und zieht hierzu erstmals kirchliche Dokumente wie Denkschriften und Reformprogramme heran. Schlüsselbegriff der Untersuchung ist das Zeugnis. Mit ihm beruft die Kirche sich auf ihr vorgegebenes Gründungsgeschehen im Kreuz Jesu Christi und tritt zugleich in die Gemeinschaft mit abweichenden Gestalten dieser Berufung ein. Analysen zu F. Schleiermacher, A. Ritschl und K. Barth belegen die Bedeutung, die dieses Kirchenverständnis seit dem 19. Jahrhundert für die evangelischen Kirchen besitzt. Im 20. Jahrhundert wird dieses Kirchenverständnis auch für das Verhältnis der konfessionsverschiedenen Kirchen untereinander wichtig sowie für die Beziehungen zur Gesellschaft allgemien und zu den nichtchristlichen Religionen. Henning Theißen skizziert einen ekklesiologischen Entwurf, der neben der Methode der Theoriebildung die inhaltliche Themenbreite der Kirche als Zeugin für Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit abdeckt. Die Akademie der Wissenschaften zu Göttingen hat dem Autor für seine Habilitationsforschungen den Hanns-Lilje-Preis 2012 verliehen.
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