Restitution matters

Museale Kulturgüter in dekolonialen und interdisziplinären Perspektiven

Die Debatten um Restitution – die Rückgabe geraubter Kulturgüter an ihre Herkunftsgesellschaften – nehmen Fahrt auf. Museen, Missionswerke und andere Einrichtungen stehen vor der Herausforderung, die koloniale Vergangenheit ihrer Sammlungen aufzuarbeiten. Die vorliegenden Beiträge greifen diese brisanten Fragen auf: Wie können Objekte aus kolonialen Kontexten zu »entangled objects« werden – zu Medien des interkulturellen Dialogs über ihr Erbe? Wie lässt sich ihre verflochtene Geschichte dekolonisieren und den Herkunftsgesellschaften perspektivisch Kuratierung und Eigentum zurückgeben? Museumsexpert:innen, Theolog:innen, Ethnolog:innen debatieren innovative Ansätze – geteilte Kuratierung, zirkulierende Bestände oder digitale Sammlungen auf Augenhöhe – und regen zum Gespräch ein, wie dieses schwierige Erbe bewahrt, als Repräsentanten anderer Wissenssysteme neu bewertet und zugleich vom kolonialen Blick befreit werden kann.
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Alle Preise inkl. MwSt.
Bestellnummer: 9783374078721
ISBN/EAN: 9783374078721
Produktart: Buch
Einbandart: Softcover
Auflage: 1
Sprache: Deutsch
Reihe: Interkulturelle Theologie. Zeitschrift für Missionswissenschaft (ZMiss)
Band: 51
Umfang: 280 Seiten
veröffentlicht: 27.06.2025
Abmessungen: 14.8 x 21 cm

Die Debatten um Restitution – die Rückgabe geraubter Kulturgüter an ihre Herkunftsgesellschaften – nehmen Fahrt auf. Museen, Missionswerke und andere Einrichtungen stehen vor der Herausforderung, die koloniale Vergangenheit ihrer Sammlungen aufzuarbeiten. Die vorliegenden Beiträge greifen diese brisanten Fragen auf: Wie können Objekte aus kolonialen Kontexten zu »entangled objects« werden – zu Medien des interkulturellen Dialogs über ihr Erbe? Wie lässt sich ihre verflochtene Geschichte dekolonisieren und den Herkunftsgesellschaften perspektivisch Kuratierung und Eigentum zurückgeben? Museumsexpert:innen, Theolog:innen, Ethnolog:innen debatieren innovative Ansätze – geteilte Kuratierung, zirkulierende Bestände oder digitale Sammlungen auf Augenhöhe – und regen zum Gespräch ein, wie dieses schwierige Erbe bewahrt, als Repräsentanten anderer Wissenssysteme neu bewertet und zugleich vom kolonialen Blick befreit werden kann.
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