Hoheneck
Die Geschichte des zentralen Frauengefängnisses der DDR
Hoheneck war eines der berüchtigtsten Gefängnisse in der DDR. Zwischen 1950 und 1989 waren hier 24.000 Frauen inhaftiert – 8.000 von ihnen aus politischen Gründen. Sebastian Lindner legt mit dieser Publikation erstmals eine umfassende Geschichte des Frauengefängnisses vor. Er gibt darin einen Überblick über den Haftort, die Häftlingsstruktur, die Verurteilungspraxis und die Haftbedingungen im Wandel der Zeit. Im Mittelpunkt steht der Haftalltag, der von Entrechtung, Auszehrung und Akkordarbeit geprägt war. Auf der Grundlage umfangreicher Archivrecherchen enthüllt Lindner beklemmende Einblicke in das Zusammenspiel von Wachpersonal, Anstaltsleitung und Staatssicherheit. Er zeigt, wie rigide die Staatsmacht gegen vermeintliche Feinde vorging, wie sie deren Arbeitskraft rücksichtslos ausbeutete und dies als „Erziehung“ pries. Dem gegenüber stellt Lindner persönliche Schicksale und deren Perspektiven. Zeitgenössische Fotos und Dokumente ergänzen den Text und machen die Geschichte greifbar. So entsteht ein facettenreiches Bild jenes Ortes, der für Leid und Unrecht steht.
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Verfügbar
Alle Preise inkl. MwSt.
Bestellnummer:
9783374079469
ISBN/EAN:
9783374079469
Verlag:
Evangelische Verlagsanstalt
Produktart:
E-Book
Format:
E-Book / Digitalprodukt
Auflage:
1
Sprache:
Deutsch
Reihe:
Buchreihe des Sächsischen Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Band:
21
Umfang:
324
veröffentlicht:
30.01.2026
Ursprungsland:
Deutschland
Illustration:
4c Abbildungen
Neuheit
Hoheneck war eines der berüchtigtsten Gefängnisse in der DDR. Zwischen 1950 und 1989 waren hier 24.000 Frauen inhaftiert – 8.000 von ihnen aus politischen Gründen. Sebastian Lindner legt mit dieser Publikation erstmals eine umfassende Geschichte des Frauengefängnisses vor. Er gibt darin einen Überblick über den Haftort, die Häftlingsstruktur, die Verurteilungspraxis und die Haftbedingungen im Wandel der Zeit. Im Mittelpunkt steht der Haftalltag, der von Entrechtung, Auszehrung und Akkordarbeit geprägt war. Auf der Grundlage umfangreicher Archivrecherchen enthüllt Lindner beklemmende Einblicke in das Zusammenspiel von Wachpersonal, Anstaltsleitung und Staatssicherheit. Er zeigt, wie rigide die Staatsmacht gegen vermeintliche Feinde vorging, wie sie deren Arbeitskraft rücksichtslos ausbeutete und dies als „Erziehung“ pries. Dem gegenüber stellt Lindner persönliche Schicksale und deren Perspektiven. Zeitgenössische Fotos und Dokumente ergänzen den Text und machen die Geschichte greifbar. So entsteht ein facettenreiches Bild jenes Ortes, der für Leid und Unrecht steht.
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