Johannes Duns Scotus (Autor / Autorin), Joachim R. Söder (Prolog von)

Quaestionen zur Metaphysik des Aristoteles, Buch 2–4

Lateinisch-Deutsch. Herausgegeben, übersetzt und eingeleitet von Joachim Söder

Duns Scotus’ "Quaestionen zur Metaphysik des Aristoteles" stellen einen epochemachenden Wendepunkt in der Philosophiegeschichte dar: Kreiste bis ins 13. Jahrhundert die Diskussion vor allem darum, ob die von Aristoteles anvisierte Fundamentalphilosophie letztlich von Gott oder aber von den Substanzen allgemein handelt, so stellt Scotus die kritische Frage nach den Begriffen, die aller konkreten Erkenntnis vorausliegen und sie übersteigen. Damit wird Metaphysik zur Transzendentalwissenschaft – ein Projekt, das noch Kants "Kritik der reinen Vernunft" beeinflusst. Die Bücher II–VI fragen nach den Erkenntnisbedingungen der ersten Prinzipien und danach, ob „seiend“ ein univoker Begriff ist. Auf dieser Grundlage leitet Scotus den radikalen Umschwung des metaphysischen Denkens ein.
75,00 CHF
Verfügbar
Alle Preise inkl. MwSt.
Bestellnummer: 9783451024542
ISBN/EAN: 9783451024542
von: Johannes Duns Scotus (Autor / Autorin), Joachim R. Söder (Prolog von)
Verlag: Verlag Herder
Produktart: Buch
Einbandart: Hardcover
Auflage: 1
Sprache: Deutsch
Reihe: Herders Bibliothek der Philosophie des Mittelalters 4. Serie
Band: 65
Umfang: 400 Seiten
veröffentlicht: 15.09.2025
Abmessungen: 13.5 x 21.5 cm

Duns Scotus’ "Quaestionen zur Metaphysik des Aristoteles" stellen einen epochemachenden Wendepunkt in der Philosophiegeschichte dar: Kreiste bis ins 13. Jahrhundert die Diskussion vor allem darum, ob die von Aristoteles anvisierte Fundamentalphilosophie letztlich von Gott oder aber von den Substanzen allgemein handelt, so stellt Scotus die kritische Frage nach den Begriffen, die aller konkreten Erkenntnis vorausliegen und sie übersteigen. Damit wird Metaphysik zur Transzendentalwissenschaft – ein Projekt, das noch Kants "Kritik der reinen Vernunft" beeinflusst. Die Bücher II–VI fragen nach den Erkenntnisbedingungen der ersten Prinzipien und danach, ob „seiend“ ein univoker Begriff ist. Auf dieser Grundlage leitet Scotus den radikalen Umschwung des metaphysischen Denkens ein.
Eigene Bewertung schreiben
Nur eingetragene Benutzer können Rezensionen schreiben. Bitte einloggen oder erstellen Sie einen Account
© VLB Demo