Edith Stein (Autor / Autorin), Beate Beckmann-Zöller (Prolog von)

Beiträge zur philosophischen Begründung der Psychologie und der Geisteswissenschaften

Bearbeitet und eingeleitet von Beate Beckmann-Zöller

Die Abhandlungen „Psychische Kausalität“ (1918) und „Individuum und Gemeinschaft“ (1919) – ursprünglich als Habilitationsschrift gedacht – wurden 1922 in Edmund Husserls „Jahrbuch für Philosophie und phänomenologische Forschung“ veröffentlicht. Edith Stein vertieft ihre Analyse der Person, indem sie phänomenologische Wesensgesetzlichkeiten im Zusammenspiel von Leib, Psyche und Geist herausarbeitet, um so der Psychologie und den Geisteswissenschaften eine methodologische Grundlage zu schaffen. In der Auseinandersetzung des Menschen mit Reizen, Gefühlen, Trieben, Strebungen, Willensregungen und Eindrücken erlebt er sowohl Zuströme als auch Verluste an Lebenskraft. Wesentlich gespeist wird die Lebenskraft durch den intersubjektiven Austausch des Individuums mit Anderen in Gemeinschaft. Diesem Spannungsfeld widmet sich Edith Stein in der zweiten Abhandlung und erweitert ihre apriorische Psychologie um eine phänomenologische Grundlegung der Sozialphilosophie.
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Bestellnummer: 9783451026263
ISBN/EAN: 9783451026263
von: Edith Stein (Autor / Autorin), Beate Beckmann-Zöller (Prolog von)
Verlag: Verlag Herder
Produktart: Buch
Einbandart: Hardcover
Auflage: 1
Sprache: Deutsch
Reihe: Edith Stein Gesamtausgabe 2025
Band: 6
Umfang: 368 Seiten
veröffentlicht: 10.06.2025
Abmessungen: 13.9 x 21.4 cm

Die Abhandlungen „Psychische Kausalität“ (1918) und „Individuum und Gemeinschaft“ (1919) – ursprünglich als Habilitationsschrift gedacht – wurden 1922 in Edmund Husserls „Jahrbuch für Philosophie und phänomenologische Forschung“ veröffentlicht. Edith Stein vertieft ihre Analyse der Person, indem sie phänomenologische Wesensgesetzlichkeiten im Zusammenspiel von Leib, Psyche und Geist herausarbeitet, um so der Psychologie und den Geisteswissenschaften eine methodologische Grundlage zu schaffen. In der Auseinandersetzung des Menschen mit Reizen, Gefühlen, Trieben, Strebungen, Willensregungen und Eindrücken erlebt er sowohl Zuströme als auch Verluste an Lebenskraft. Wesentlich gespeist wird die Lebenskraft durch den intersubjektiven Austausch des Individuums mit Anderen in Gemeinschaft. Diesem Spannungsfeld widmet sich Edith Stein in der zweiten Abhandlung und erweitert ihre apriorische Psychologie um eine phänomenologische Grundlegung der Sozialphilosophie.
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