Ernst Axel Knauf (Autor / Autorin)
1 Könige 1-14
1 – 2 Könige werden als eigenständiges Buch im Zentrum des Propheten-Kanons gelesen, dessen Anfang (1 Kön 1 – 14) bereits auf das Ende (2 Kön 17 – 25) vorausweist. Am Ende haben alle versagt, Könige, Propheten, Volk. Im Zentrum des Buches steht als große Abwesende die Tora, ohne die Israel nicht Israel sein kann, und der am Ende – einstweilen – zerstörte Tempel. Während die Geschichte Salomos und seiner unmittelbaren Nachfolger bereits das totale Scheitern des Königtums thematisiert, wird das Scheitern der Prophetie exemplarisch an Elija in 1 Kön 17 – 19 (mit der Coda 2 Kön 2) dargestellt, woran sich in 1 Kön 18 – 22; 2 Kön 1 eine kontroverse Diskussion um Status und Geltung Elijas anschließt. Angesichts dessen, was hier theologisch mit bleibendem Geltungsanspruch niedergelegt ist, wird die Frage nach der historischen Wirklichkeit hinter diesen biblischen Gestalten zur Nebensache.
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Bestellnummer:
9783451268144
ISBN/EAN:
9783451268144
von:
Ernst Axel Knauf (Autor / Autorin)
Verlag:
Verlag Herder
Produktart:
Buch
Einbandart:
Hardcover
Auflage:
1
Sprache:
Deutsch
Reihe:
Herders Theologischer Kommentar zum Alten Testament
Band:
1
Umfang:
408 Seiten
veröffentlicht:
15.12.2016
Abmessungen:
17 x 23.7 cm
1 – 2 Könige werden als eigenständiges Buch im Zentrum des Propheten-Kanons gelesen, dessen Anfang (1 Kön 1 – 14) bereits auf das Ende (2 Kön 17 – 25) vorausweist. Am Ende haben alle versagt, Könige, Propheten, Volk. Im Zentrum des Buches steht als große Abwesende die Tora, ohne die Israel nicht Israel sein kann, und der am Ende – einstweilen – zerstörte Tempel. Während die Geschichte Salomos und seiner unmittelbaren Nachfolger bereits das totale Scheitern des Königtums thematisiert, wird das Scheitern der Prophetie exemplarisch an Elija in 1 Kön 17 – 19 (mit der Coda 2 Kön 2) dargestellt, woran sich in 1 Kön 18 – 22; 2 Kön 1 eine kontroverse Diskussion um Status und Geltung Elijas anschließt. Angesichts dessen, was hier theologisch mit bleibendem Geltungsanspruch niedergelegt ist, wird die Frage nach der historischen Wirklichkeit hinter diesen biblischen Gestalten zur Nebensache.
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