Cassiodor (Autor / Autorin), Wolfgang Bürsgens (Vorwort von)
Institutiones divinarum et saecularium litterarum = Einführung in die geistlichen und weltlichen Wissenschaften [II]
Zweiter Teilband
Zu diesem Buch: Magnus Aurelius Cassiodorus Senator (ca. 485 - ca. 580), Abkömmling einer vornehmen römischen Familie und Kanzler Theoderichs d. Gr., zieht sich in den Wirren der Gotenkriege aus der Politik zurück und gründet auf den väterlichen Gütern (im heutigen Kalabrien) das Kloster Vivariense. Mit einer kleinen Schar bildungsbeflissener Mönche gelingt es ihm, das Vivariense in Zeiten des Umbruchs und Niedergangs zu einer Pflanzstätte der Wissenschaft zu machen. Frucht dieses Unternehmens sind unter anderem die ersten Vollbibeln des lateinischen Westens. - Als ,,Wissenschaftsprogramm" verfaßt Cassiodor die Einführung in die geistlichen und weltlichen Wissenschaften, ein bibliographisch-methodisches Handbuch für die Bibelarbeit im Vivariense. Für seine Zeit keineswegs selbstverständlich ist Cassiodors grundsätzliche Anerkennung und heuristische Nutzung der weltlichen Wissenschaften, an deren Kanonisierung als Sieben Freie Künste er maßgeblichen Anteil hat. Insofern Cassiodor wissenschaftsgeschichtlich eine Brücke zu Mittelalter und Neuzeit schlägt, kann die Bedeutung seiner Einführung kaum überschätzt werden.Zur Reihe "Fontes Christiani":
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Alle Preise inkl. MwSt.
Bestellnummer:
9783451272721
ISBN/EAN:
9783451272721
von:
Cassiodor (Autor / Autorin), Wolfgang Bürsgens (Vorwort von)
Verlag:
Verlag Herder
Produktart:
Buch
Einbandart:
Hardcover
Auflage:
1
Sprache:
Deutsch
Reihe:
Fontes Christiani 2. Folge
Band:
39
Umfang:
280 Seiten
veröffentlicht:
14.05.2003
Abmessungen:
12.8 x 19.5 cm
Zu diesem Buch: Magnus Aurelius Cassiodorus Senator (ca. 485 - ca. 580), Abkömmling einer vornehmen römischen Familie und Kanzler Theoderichs d. Gr., zieht sich in den Wirren der Gotenkriege aus der Politik zurück und gründet auf den väterlichen Gütern (im heutigen Kalabrien) das Kloster Vivariense. Mit einer kleinen Schar bildungsbeflissener Mönche gelingt es ihm, das Vivariense in Zeiten des Umbruchs und Niedergangs zu einer Pflanzstätte der Wissenschaft zu machen. Frucht dieses Unternehmens sind unter anderem die ersten Vollbibeln des lateinischen Westens. - Als ,,Wissenschaftsprogramm" verfaßt Cassiodor die Einführung in die geistlichen und weltlichen Wissenschaften, ein bibliographisch-methodisches Handbuch für die Bibelarbeit im Vivariense. Für seine Zeit keineswegs selbstverständlich ist Cassiodors grundsätzliche Anerkennung und heuristische Nutzung der weltlichen Wissenschaften, an deren Kanonisierung als Sieben Freie Künste er maßgeblichen Anteil hat. Insofern Cassiodor wissenschaftsgeschichtlich eine Brücke zu Mittelalter und Neuzeit schlägt, kann die Bedeutung seiner Einführung kaum überschätzt werden.Zur Reihe "Fontes Christiani":
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