Heinrich von Gent (Autor / Autorin), Christoph Kann (Übersetzt von), Monika Steffens (Übersetzt von)

Die Möglichkeit menschlichen Wissens. Artikel 1 der Summa Quaestionum Ordinarium

Lateinisch – Deutsch. Übersetzt und eingeleitet von Christoph Kann und Monika Steffens

Heinrich von Gent (1240–1293) gilt als Hauptvertreter der platonisch-augustinischen Tradition in der Hochscholastik. Im ersten Artikel seines Hauptwerkes Summa quaestionum ordinariarum widmet er sich der Möglichkeit, den Bedingungen sowie der Reichweite menschlichen Wissens. Dabei werden sowohl dem Skeptizismus als auch der aristotelischen Lehre von der Abstraktion des Allgemeinen aus der Sinneserfahrung Grenzen aufgezeigt. Defizite der natürlichen Vernunft des Menschen müssen durch eine göttliche Erleuchtung ausgeglichen werden, welche Zugang zu einer eigentlichen, reinen Wahrheit verbürgt. Damit fundiert der Anfangsartikel der Summa erkenntnistheoretische Fragen nach Gewissheit, Gegenständen und Qualität von Wissen sowie nach dem menschlichen Wissenserwerb und bildet den Ausgangspunkt einer philosophisch-theologischen Gotteslehre; er wird hier erstmals in einer vollständigen lateinisch-deutschen Ausgabe vorgelegt.
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Bestellnummer: 9783451383472
ISBN/EAN: 9783451383472
von: Heinrich von Gent (Autor / Autorin), Christoph Kann (Übersetzt von), Monika Steffens (Übersetzt von)
Verlag: Verlag Herder
Produktart: Buch
Einbandart: Hardcover
Auflage: 1
Sprache: Deutsch
Reihe: Herders Bibliothek der Philosophie des Mittelalters 3. Serie
Band: 59
Umfang: 376 Seiten
veröffentlicht: 08.04.2024
Abmessungen: 13.5 x 21.5 cm

Heinrich von Gent (1240–1293) gilt als Hauptvertreter der platonisch-augustinischen Tradition in der Hochscholastik. Im ersten Artikel seines Hauptwerkes Summa quaestionum ordinariarum widmet er sich der Möglichkeit, den Bedingungen sowie der Reichweite menschlichen Wissens. Dabei werden sowohl dem Skeptizismus als auch der aristotelischen Lehre von der Abstraktion des Allgemeinen aus der Sinneserfahrung Grenzen aufgezeigt. Defizite der natürlichen Vernunft des Menschen müssen durch eine göttliche Erleuchtung ausgeglichen werden, welche Zugang zu einer eigentlichen, reinen Wahrheit verbürgt. Damit fundiert der Anfangsartikel der Summa erkenntnistheoretische Fragen nach Gewissheit, Gegenständen und Qualität von Wissen sowie nach dem menschlichen Wissenserwerb und bildet den Ausgangspunkt einer philosophisch-theologischen Gotteslehre; er wird hier erstmals in einer vollständigen lateinisch-deutschen Ausgabe vorgelegt.
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