Gianluca De Candia (Autor / Autorin)

Die Dynamik des Wortes

Fortwährende Übersetzung als Prinzip christlicher Überlieferung

Die Idee der Übersetzbarkeit, ja die Notwendigkeit der Übersetzung, ist von Anfang an ein Wesensmerkmal christlicher Theologie. Gianluca De Candia liest die Entstehungsgeschichte des Christentums neu, indem er das Christuskerygma als Artikulation einer Intensitätserfahrung ("Mal-Setzung"), das Neue Testament und die konziliar normierte Sondersprache als extensionalen Übersetzungsprozesse innerhalb einer bestimmten Interpretationsgemeinschaft beschreibt, in denen immer "dasselbe" und doch je "anders" gesagt wurde und sich dabei immer "gleicher" geworden ist. Damit wird auch das Verhältnis zwischen kanonischen und außerkanonischen Traditionen sowie die Frage nach der Hellenisierung des Christentums in ein neues Licht gerückt. Die Kraft des Wortes bewahren, von dem alles ausging, heißt, es zu bewähren und sich der Bedeutungsdichte dieses "anders" oder "gleichsam" zu nähern, die im Prozess der Überlieferung ständige Rück- wie Neuübersetzungen verlangt. Das Buch schlägt ein neues hermeneutisches Paradigma vor, um die theologische Entwicklung des Christentums zu lesen und zeigt, wie die Bestimmungskraft der katholischen Tradition insofern nicht vergangen ist, vielmehr an ihr immer noch etwas geschehen kann.
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Bestellnummer: 9783451838477
ISBN/EAN: 9783451838477
von: Gianluca De Candia (Autor / Autorin)
Verlag: Verlag Herder
Produktart: E-Book
Format: E-Book / Digitalprodukt - Download
Auflage: 1
Sprache: Deutsch
Umfang: 192
veröffentlicht: 10.06.2025

Die Idee der Übersetzbarkeit, ja die Notwendigkeit der Übersetzung, ist von Anfang an ein Wesensmerkmal christlicher Theologie. Gianluca De Candia liest die Entstehungsgeschichte des Christentums neu, indem er das Christuskerygma als Artikulation einer Intensitätserfahrung ("Mal-Setzung"), das Neue Testament und die konziliar normierte Sondersprache als extensionalen Übersetzungsprozesse innerhalb einer bestimmten Interpretationsgemeinschaft beschreibt, in denen immer "dasselbe" und doch je "anders" gesagt wurde und sich dabei immer "gleicher" geworden ist. Damit wird auch das Verhältnis zwischen kanonischen und außerkanonischen Traditionen sowie die Frage nach der Hellenisierung des Christentums in ein neues Licht gerückt. Die Kraft des Wortes bewahren, von dem alles ausging, heißt, es zu bewähren und sich der Bedeutungsdichte dieses "anders" oder "gleichsam" zu nähern, die im Prozess der Überlieferung ständige Rück- wie Neuübersetzungen verlangt.
Das Buch schlägt ein neues hermeneutisches Paradigma vor, um die theologische Entwicklung des Christentums zu lesen und zeigt, wie die Bestimmungskraft der katholischen Tradition insofern nicht vergangen ist, vielmehr an ihr immer noch etwas geschehen kann.
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