Iris Radisch (Autor / Autorin)
Du musst das Leben nicht verstehen
Rilkes Tage und Träume
Zum 100. Todestag Rilkes: ein eindringliches Porträt des großen DichtersAls Rainer Maria Rilke vor 100 Jahren starb, lagen ruhelose Jahrzehnte hinter ihm. Ob in der Künstlerkolonie Worpswede, bei dem Vorbild Rodin in Paris oder bei den Frauen, die ihn durchs Leben trugen, es hielt ihn nirgends lange. Der europaweit bestens vernetzte Einzelgänger, der bis zu Tolstoi nach Russland kam, wollte Bewegungsfreiheit, Berührungen, Resonanzen. Von einer Ideologie ließ er sich nie vereinnahmen. Allem Festen und Beständigen im Denken und in der Liebe misstraute er genauso wie allem Eindeutigen zwischen Mann und Frau. Wohl auch deshalb vereinte er so viele scheinbare Widersprüche und Aufbrüche seiner Zeit in sich: die Lebensreform, die Religion der Erde, den Spiritismus, die Fortschritts- und Technikkritik, die Kultur der alteuropäischen Aristokratie und das moderne Paris Baudelaires. Rilke fand auf ganz eigenen Wegen Worte und Bilder für den Zusammenhang von Leben und Tod, der sich letztlich – wie er erkannte – dem kalten Verstand entzieht.Du musst das Leben nicht verstehen: Iris Radisch begleitet Rilke auf seiner Suche − und verfolgt mit, wie er seine Erfahrungen und Erlebnisse in zeitlos schöne Dichtung verwandelt.
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Bestellnummer:
9783498007225
ISBN/EAN:
9783498007225
von:
Iris Radisch (Autor / Autorin)
Verlag:
Rowohlt
Produktart:
Buch
Einbandart:
Hardcover
Auflage:
1
Sprache:
Deutsch
Umfang:
256 Seiten
veröffentlicht:
06.10.2026
Illustration:
Mit ca. 20 s/w-Abbildungen
Abmessungen:
12.5 x 20.5 cm
Vorbestellung
Zum 100. Todestag Rilkes: ein eindringliches Porträt des großen DichtersAls Rainer Maria Rilke vor 100 Jahren starb, lagen ruhelose Jahrzehnte hinter ihm. Ob in der Künstlerkolonie Worpswede, bei dem Vorbild Rodin in Paris oder bei den Frauen, die ihn durchs Leben trugen, es hielt ihn nirgends lange. Der europaweit bestens vernetzte Einzelgänger, der bis zu Tolstoi nach Russland kam, wollte Bewegungsfreiheit, Berührungen, Resonanzen. Von einer Ideologie ließ er sich nie vereinnahmen. Allem Festen und Beständigen im Denken und in der Liebe misstraute er genauso wie allem Eindeutigen zwischen Mann und Frau. Wohl auch deshalb vereinte er so viele scheinbare Widersprüche und Aufbrüche seiner Zeit in sich: die Lebensreform, die Religion der Erde, den Spiritismus, die Fortschritts- und Technikkritik, die Kultur der alteuropäischen Aristokratie und das moderne Paris Baudelaires. Rilke fand auf ganz eigenen Wegen Worte und Bilder für den Zusammenhang von Leben und Tod, der sich letztlich – wie er erkannte – dem kalten Verstand entzieht.Du musst das Leben nicht verstehen: Iris Radisch begleitet Rilke auf seiner Suche − und verfolgt mit, wie er seine Erfahrungen und Erlebnisse in zeitlos schöne Dichtung verwandelt.
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