Eugen Drewermann (Autor / Autorin)

Wenn mir's nur gruselte!

Von Angst und ihrer Bewältigung. Grimms Märchen tiefenpsychologisch gedeutet. Drei Erstinterpretationen

Eugen Drewermann hat sich viele Jahre lang intensiv mit der Weisheit der Märchen beschäftigt, insbesondere mit den Hausmärchen der Gebrüder Grimm. Folgende Märchen interpretiert er in dieser Erstveröffentlichung: "Von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen", "Das tapfere Schneiderlein" und "Die Eule". "Am tiefsten geht die Angst, die uns befällt, wenn wir bemerken, was es heißt, ein Mensch zu sein, – die Angst, geistig zu existieren: als Einzelner, in Freiheit, hinwandernd zwischen Zeit und Ewigkeit. [...] Im Grunde läßt sie sich nur lösen in Vertrauen, doch dazu brauchte es eines gewissermaßen religiösen Haltepunkts. Ein solcher Halt im Absoluten läßt sich nicht verordnen noch verfügen; es läßt sich freilich zeigen, was passiert, wenn er uns fehlt. Wir werden dann die Angst verdrängen oder anderen Angst machen oder die vermeintlichen Angstquellen auszuschalten suchen. In jedem Falle finden wir niemals uns selbst, gelangen wir nie wirklich zu den anderen und werden niemals Ruhe haben."
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Alle Preise inkl. MwSt.
Bestellnummer: 9783843610575
ISBN/EAN: 9783843610575
von: Eugen Drewermann (Autor / Autorin)
Verlag: Patmos Verlag
Produktart: E-Book
Format: E-Book / Digitalprodukt - Download
Sprache: Deutsch
Umfang: 342
veröffentlicht: 12.02.2018

Eugen Drewermann hat sich viele Jahre lang intensiv mit der Weisheit der Märchen beschäftigt, insbesondere mit den Hausmärchen der Gebrüder Grimm. Folgende Märchen interpretiert er in dieser Erstveröffentlichung: "Von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen", "Das tapfere Schneiderlein" und "Die Eule".
"Am tiefsten geht die Angst, die uns befällt, wenn wir bemerken, was es heißt, ein Mensch zu sein, – die Angst, geistig zu existieren: als Einzelner, in Freiheit, hinwandernd zwischen Zeit und Ewigkeit. [...] Im Grunde läßt sie sich nur lösen in Vertrauen, doch dazu brauchte es eines gewissermaßen religiösen Haltepunkts. Ein solcher Halt im Absoluten läßt sich nicht verordnen noch verfügen; es läßt sich freilich zeigen, was passiert, wenn er uns fehlt. Wir werden dann die Angst verdrängen oder anderen Angst machen oder die vermeintlichen Angstquellen auszuschalten suchen. In jedem Falle finden wir niemals uns selbst, gelangen wir nie wirklich zu den anderen und werden niemals Ruhe haben."
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