Christoph Weber (Autor / Autorin)
Karl Meister, Hermann Sasse and Friederich Wilhelm Hopf on Segregation, Racism, and Apartheid in South Africa 1900–1978
Critical Analysis of Three Confessional Lutheran Theologians
Nach August Vilmar gehört es zum prophetischen Auftrag der Kirche, die Welt und ihren Kontext mit dem Wort Gottes zu deuten und die Stimme der Kirche in Gesetz und Evangelium zu verkünden.
Die drei in diesem Buch analysierten Theologen Karl Meister, Hermann Sasse und Friedrich Wihelm Hopf wagten es, die Position der Kirche zur politischen Situation ihrer Zeit zu erklären. Meister verteidigte in einem Vortrag, den er 1950 auf der Allgemeinen Lutherischen Konferenz in Durban hielt, die Apartheidpolitik, wie sie von D.F. Malans Nationaler Partei vertreten wurde. Hermann Sasses Kritik an totalitären Staaten in den 1930er Jahren kann als theologische Widerlegung vieler theologischer und politischer Positionen der Befürworter von Rassentrennung und Apartheid betrachtet werden. Diese betreffen die Begriffe Volk, Nation, Staat, Herrschaft und Rasse. Sasse schrieb an Hopf, kurz bevor dieser 1956 zum ersten Mal nach Südafrika reiste, dass kein lutherischer Pastor die Apartheid unterstützen könne. Am deutlichsten und kritischsten setzte sich Hopf nach dem Soweto-Aufstand von 1976 mit der Apartheid auseinander.
Ein ausführliches Geleitwort von Prof. Dr. Werner Klän D.Litt. stellt einerseits die Verbindung zur Diskussion der behandelten Theologen im deutschsprachigen Raum her, andererseits zur theologischen Bewältigung der Zeit der Apartheid (1948–1996) in Südafrika durch beteiligte konkordienlutherische Kirchen und Missionsgesellschaften.
Abgedruckte Quellen und die Register erleichtern den Zugang zum komplexen Stoff des Buchs.
58,00 CHF
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Bestellnummer:
9783846904183
ISBN/EAN:
9783846904183
von:
Christoph Weber (Autor / Autorin)
Verlag:
Edition Ruprecht
Produktart:
Buch
Einbandart:
Hardcover
Auflage:
1
Sprache:
Deutsch
Umfang:
208 Seiten
veröffentlicht:
17.04.2026
Abmessungen:
15.5 x 22.5 cm
Neuheit
Nach August Vilmar gehört es zum prophetischen Auftrag der Kirche, die Welt und ihren Kontext mit dem Wort Gottes zu deuten und die Stimme der Kirche in Gesetz und Evangelium zu verkünden.
Die drei in diesem Buch analysierten Theologen Karl Meister, Hermann Sasse und Friedrich Wihelm Hopf wagten es, die Position der Kirche zur politischen Situation ihrer Zeit zu erklären. Meister verteidigte in einem Vortrag, den er 1950 auf der Allgemeinen Lutherischen Konferenz in Durban hielt, die Apartheidpolitik, wie sie von D.F. Malans Nationaler Partei vertreten wurde. Hermann Sasses Kritik an totalitären Staaten in den 1930er Jahren kann als theologische Widerlegung vieler theologischer und politischer Positionen der Befürworter von Rassentrennung und Apartheid betrachtet werden. Diese betreffen die Begriffe Volk, Nation, Staat, Herrschaft und Rasse. Sasse schrieb an Hopf, kurz bevor dieser 1956 zum ersten Mal nach Südafrika reiste, dass kein lutherischer Pastor die Apartheid unterstützen könne. Am deutlichsten und kritischsten setzte sich Hopf nach dem Soweto-Aufstand von 1976 mit der Apartheid auseinander.
Ein ausführliches Geleitwort von Prof. Dr. Werner Klän D.Litt. stellt einerseits die Verbindung zur Diskussion der behandelten Theologen im deutschsprachigen Raum her, andererseits zur theologischen Bewältigung der Zeit der Apartheid (1948–1996) in Südafrika durch beteiligte konkordienlutherische Kirchen und Missionsgesellschaften.
Abgedruckte Quellen und die Register erleichtern den Zugang zum komplexen Stoff des Buchs.
Die drei in diesem Buch analysierten Theologen Karl Meister, Hermann Sasse und Friedrich Wihelm Hopf wagten es, die Position der Kirche zur politischen Situation ihrer Zeit zu erklären. Meister verteidigte in einem Vortrag, den er 1950 auf der Allgemeinen Lutherischen Konferenz in Durban hielt, die Apartheidpolitik, wie sie von D.F. Malans Nationaler Partei vertreten wurde. Hermann Sasses Kritik an totalitären Staaten in den 1930er Jahren kann als theologische Widerlegung vieler theologischer und politischer Positionen der Befürworter von Rassentrennung und Apartheid betrachtet werden. Diese betreffen die Begriffe Volk, Nation, Staat, Herrschaft und Rasse. Sasse schrieb an Hopf, kurz bevor dieser 1956 zum ersten Mal nach Südafrika reiste, dass kein lutherischer Pastor die Apartheid unterstützen könne. Am deutlichsten und kritischsten setzte sich Hopf nach dem Soweto-Aufstand von 1976 mit der Apartheid auseinander.
Ein ausführliches Geleitwort von Prof. Dr. Werner Klän D.Litt. stellt einerseits die Verbindung zur Diskussion der behandelten Theologen im deutschsprachigen Raum her, andererseits zur theologischen Bewältigung der Zeit der Apartheid (1948–1996) in Südafrika durch beteiligte konkordienlutherische Kirchen und Missionsgesellschaften.
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