Wolfgang Huber (Vorwort von)

Wider jede Verfälschung des Evangeliums

Gemeinden in Berlin-Brandenburg 1933 bis 1945

Die Auseinandersetzungen in und um die evangelische Kirche im "Dritten Reich" sind allgemein gut erforscht. Doch wie sah es fernab von den Zentren des politischen Geschehens aus? Auf den Dörfern und in den kleineren Stadtgemeinden? Die vorliegende Untersuchung zeigt alltägliche Gemeindegeschichte in den Kirchenkreisen Bernau-Oranienburg, Brandenburg-Stadt, Calau, Forst, Rathenow-Westhavelland, Templin und Wusterhausen/Dosse. Während auch in der Kirche manche, die von der nationalsozialistischen "Bewegung" begeistert sind, sich den Machthabern beflissen anbieten, andere sich kleinlaut anpassen oder versteckt versuchen, winzige Spielräume zu erhalten, bekennen einzelne sich mutig zum unverfälschten Evangelium Jesu Christi. Mit hohem persönlichen Risiko wahren sie, auch für andere, Freiheit und werfen Sand ins Getriebe der totalitären Gleichmacherei. Sie geben Zeugnis von einem Kampf um den Weg der Gemeinden inmitten ideologisch verbohrter oder feiger Zeitgenossen. Dies nachzuzeichnen bedeutet auch eine späte Würdigung bisher unbekannter Männer und Frauen der Bekennenden Kirche, die sich untereinander mit der "Roten Karte" auswiesen.
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Bestellnummer: 9783889811042
ISBN/EAN: 9783889811042
von: Wolfgang Huber (Vorwort von)
Verlag: Wichern
Produktart: Buch, GB
Einbandart: Hardcover
Auflage: 1
Sprache: Deutsch
Umfang: 400 Seiten
veröffentlicht: 01.07.1998
Illustration: 23 schw.-w. Abb.
Abmessungen: 14 x 21 cm

Die Auseinandersetzungen in und um die evangelische Kirche im "Dritten Reich" sind allgemein gut erforscht. Doch wie sah es fernab von den Zentren des politischen Geschehens aus? Auf den Dörfern und in den kleineren Stadtgemeinden?

Die vorliegende Untersuchung zeigt alltägliche Gemeindegeschichte in den Kirchenkreisen Bernau-Oranienburg, Brandenburg-Stadt, Calau, Forst, Rathenow-Westhavelland, Templin und Wusterhausen/Dosse. Während auch in der Kirche manche, die von der nationalsozialistischen "Bewegung" begeistert sind, sich den Machthabern beflissen anbieten, andere sich kleinlaut anpassen oder versteckt versuchen, winzige Spielräume zu erhalten, bekennen einzelne sich mutig zum unverfälschten Evangelium Jesu Christi. Mit hohem persönlichen Risiko wahren sie, auch für andere, Freiheit und werfen Sand ins Getriebe der totalitären Gleichmacherei. Sie geben Zeugnis von einem Kampf um den Weg der Gemeinden inmitten ideologisch verbohrter oder feiger Zeitgenossen. Dies nachzuzeichnen bedeutet auch eine späte Würdigung bisher unbekannter Männer und Frauen der Bekennenden Kirche, die sich untereinander mit der "Roten Karte" auswiesen.
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