Heidemarie Oehm (Autor / Autorin), Martin Behrendt (Autor / Autorin), Ursula Fuhrich-Grubert (Autor / Autorin), Michael Hinz (Autor / Autorin), Erich Schuppan (Autor / Autorin)

Stunde des Gerichts

Der Kampf um kirchliche Autonomie in Berlin-Brandenburg zwischen 1933 und 1945

Mit „Stunde des Gerichts“ liegt nun der zweite Teil des dritten Bandes zum Kirchenkampfgeschehen in der früheren Kirchenprovinz Brandenburg vor, womit die Reihe zum Abschluss gebracht ist. Damit beendet auch Erich Schuppan, und mit ihm ein vielköpfiges Mitarbeiterteam seine etwa zwanzigjährige Arbeit an den Auseinandersetzungen zwischen den gegensätzlichen Gruppierungen in der Kirche einerseits, der Bekennenden Kirche und dem Nationalsozialismus andererseits. Der Kampf ging um die Frage, ob das Regime berechtigt war, die Kirchen in seine totale Herrschaft einzufügen oder ob sie um ihrer Sache willen verpflichtet waren, ihm die unbedingte Loyalität zu verweigern. Die Frage ergab sich, ob und in welchem Sinne die Haltung der Bekennenden Kirche ein Widerstand genannt zu werden verdient. Die Studien haben zu der Erkenntnis geführt, dass von „Widerstand“ im politischen Sinne für die Bekennende Kirche nur in einzelnen Fällen gesprochen werden kann. Doch führte das Beharren auf ihrer Sache gegenüber einer Ideologie, die den Anspruch erhob, Gott und Mensch total zu vertreten, sie zu einer widerständigen Haltung. Der Herausgeber warnt abschließend vor einer pauschalen Idealisierung der Bekennenden Kirche. Es sei darin ganz und gar menschlich zugegangen.
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Bestellnummer: 9783889811790
ISBN/EAN: 9783889811790
von: Heidemarie Oehm (Autor / Autorin), Martin Behrendt (Autor / Autorin), Ursula Fuhrich-Grubert (Autor / Autorin), Michael Hinz (Autor / Autorin), Erich Schuppan (Autor / Autorin)
Verlag: Wichern
Produktart: Buch, PB
Einbandart: Softcover
Auflage: 1
Sprache: Deutsch
Umfang: 284 Seiten
veröffentlicht: 01.08.2005
Illustration: Personenregister, Karte, Zeittafel
Abmessungen: 14 x 21 cm

Mit „Stunde des Gerichts“ liegt nun der zweite Teil des dritten Bandes zum Kirchenkampfgeschehen in der früheren Kirchenprovinz Brandenburg vor, womit die Reihe zum Abschluss gebracht ist. Damit beendet auch Erich Schuppan, und mit ihm ein vielköpfiges Mitarbeiterteam seine etwa zwanzigjährige Arbeit an den Auseinandersetzungen zwischen den gegensätzlichen Gruppierungen in der Kirche einerseits, der Bekennenden Kirche und dem Nationalsozialismus andererseits. Der Kampf ging um die Frage, ob das Regime berechtigt war, die Kirchen in seine totale Herrschaft einzufügen oder ob sie um ihrer Sache willen verpflichtet waren, ihm die unbedingte Loyalität zu verweigern. Die Frage ergab sich, ob und in welchem Sinne die Haltung der Bekennenden Kirche ein Widerstand genannt zu werden verdient. Die Studien haben zu der Erkenntnis geführt, dass von „Widerstand“ im politischen Sinne für die Bekennende Kirche nur in einzelnen Fällen gesprochen werden kann. Doch führte das Beharren auf ihrer Sache gegenüber einer Ideologie, die den Anspruch erhob, Gott und Mensch total zu vertreten, sie zu einer widerständigen Haltung. Der Herausgeber warnt abschließend vor einer pauschalen Idealisierung der Bekennenden Kirche. Es sei darin ganz und gar menschlich zugegangen.
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