Arbogast Schmitt

Arbogast Schmitt, Dr. phil., Jahrgang 1943, studierte klassische Philologie, Philosophie und Germanistik in Würzburg und Berlin. Er wurde in Würzburg promoviert und habilitierte sich dort. Von 1982 bis 1991 war er Professor für Gräzistik an der Universität Mainz und von 1991 bis 2011 an der Universität Marburg. Seit 2011 ist er Honorarprofessor in Berlin. Schmitt hat Grundlagenwerke – insbesondere zur Tragödie und zu Homer, Platon und Aristoteles – verfasst. In einem langjährigen interdisziplinären Projekt hat er den Einfluss der Deutung der Antike auf das Selbstverständnis der Moderne untersucht. Schmitt ist Mitglied mehrerer wissenschaftlicher Gesellschaften, u.a. der Göttinger Akademie der Wissenschaften und der wissenschaftlichen Gesellschaft an der Universität Frankfurt. Seine Hauptwerke sind „Selbständigkeit und Abhängigkeit bei Homer. Hermeneutische Studien zur Psychologie Homers“ (1990), „Die Moderne und Platon. Zwei Grundformen europäischer Rationalität“ (22008), „Wie aufgeklärt ist die Vernunft der Aufklärung? Eine Kritik aus aristotelischer Sicht“ (2016), „Gibt es ein Wissen von Gott? Plädoyer für einen rationalen Gottesbegriff“ (2019) und „Denken ist Unterscheiden. Eine Kritik an der Gleichsetzung von Denken und Bewusstsein“ (2020).
Ansicht als Raster Liste

2 Artikel

In absteigender Reihenfolge
pro Seite
© VLB Demo