Eckhard Nordhofen (Autor / Autorin)

Corpora

Die anarchische Kraft des Monotheismus

Der Ein-Gott Glaube wird gefährlich, wenn Schriftbesitzer sich als Wahrheitsbesitzer aufspielen. Nordhofen unterscheidet diese toxischen Auswüchse des Monotheismus vom ursprünglichen biblischen »Monotheismus der Vorenthaltung«. Dieser entwickelt eine überraschend aktuelle anarchische Kraft für unsere Zeit. Das Buch rekonstruiert die Geschichte der Gottesmedien Bild und Schrift bis zum entscheidenden Medienwechsel, den Jesus vollzieht: Der Mensch selbst kann sich zum Gottesmedium machen. Höhepunkt dieser Analyse ist die Entdeckung eines kapitalen Übersetzungsfehlers ausgerechnet im Vaterunser. Die richtige Übersetzung erweist die Debatte um »führe uns nicht in Versuchung« als Scheinproblem. »Mit 'Corpora' ist Eckhard Nordhofen ein hoch originelles, überreiches, farbiges Buch gelungen: Mutig, parteiisch, aber gerade darum so lebendig, bei aller Gelehrsamkeit unakademisch, heutig« (Jan Assmann in der FAZ vom 23. Mai 2018)
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POD
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Bestellnummer: 9783451387463
ISBN/EAN: 9783451387463
von: Eckhard Nordhofen (Autor / Autorin)
Verlag: Verlag Herder
Produktart: Buch
Einbandart: Softcover
Auflage: 1
Sprache: Deutsch
Umfang: 344 Seiten
veröffentlicht: 14.09.2020
Abmessungen: 13.5 x 21.5 cm

Der Ein-Gott Glaube wird gefährlich, wenn Schriftbesitzer sich als Wahrheitsbesitzer aufspielen. Nordhofen unterscheidet diese toxischen Auswüchse des Monotheismus vom ursprünglichen biblischen »Monotheismus der Vorenthaltung«. Dieser entwickelt eine überraschend aktuelle anarchische Kraft für unsere Zeit. Das Buch rekonstruiert die Geschichte der Gottesmedien Bild und Schrift bis zum entscheidenden Medienwechsel, den Jesus vollzieht: Der Mensch selbst kann sich zum Gottesmedium machen. Höhepunkt dieser Analyse ist die Entdeckung eines kapitalen Übersetzungsfehlers ausgerechnet im Vaterunser. Die richtige Übersetzung erweist die Debatte um »führe uns nicht in Versuchung« als Scheinproblem. »Mit 'Corpora' ist Eckhard Nordhofen ein hoch originelles, überreiches, farbiges Buch gelungen: Mutig, parteiisch, aber gerade darum so lebendig, bei aller Gelehrsamkeit unakademisch, heutig« (Jan Assmann in der FAZ vom 23. Mai 2018)
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