Michael Theobald (Autor / Autorin)
Israel-Vergessenheit in den Pastoralbriefen
Ein neuer Vorschlag zu ihrer historisch-theologischen Verortung im 2. Jahrhundert n. Chr.
Die sog. Pastoralbriefe, die beanspruchen, von Paulus geschrieben zu sein, entstammen einem »heidenchristlichen« Milieu Kleinasiens, in dem die Israel-Bezogenheit der Kirche, die für den Apostel noch fundamental war, deutlich verblasst ist.
Die Studie fragt nach den Entstehungsumständen der drei Briefe, verortet sie in der ersten Hälfte des 2. Jh. n. Chr. und begründet das mit ihrer Stellung in der Geschichte der Paulusbriefsammlung sowie ihrer frühesten Rezeption erst durch Polykarp von Smyrna und in den Ignatius-Briefen, die sich als Pseudepigraphen zu erkennen geben. Entgegen der traditionellen Datierung der Pastoralbriefe in das 1. Jh. wird damit auch ihr Ort in der »Verfassungsgeschichte« der frühen Kirche plausibel.
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Alle Preise inkl. MwSt.
Bestellnummer:
9783460032941
ISBN/EAN:
9783460032941
von:
Michael Theobald (Autor / Autorin)
Verlag:
Katholisches Bibelwerk
Produktart:
Buch, KART
Einbandart:
Softcover
Auflage:
1
Sprache:
Deutsch
Reihe:
Stuttgarter Bibelstudien (SBS)
Band:
229
Umfang:
428 Seiten
veröffentlicht:
22.06.2016
Abmessungen:
14.5 x 20.5 cm
Die sog. Pastoralbriefe, die beanspruchen, von Paulus geschrieben zu sein, entstammen einem »heidenchristlichen« Milieu Kleinasiens, in dem die Israel-Bezogenheit der Kirche, die für den Apostel noch fundamental war, deutlich verblasst ist.
Die Studie fragt nach den Entstehungsumständen der drei Briefe, verortet sie in der ersten Hälfte des 2. Jh. n. Chr. und begründet das mit ihrer Stellung in der Geschichte der Paulusbriefsammlung sowie ihrer frühesten Rezeption erst durch Polykarp von Smyrna und in den Ignatius-Briefen, die sich als Pseudepigraphen zu erkennen geben. Entgegen der traditionellen Datierung der Pastoralbriefe in das 1. Jh. wird damit auch ihr Ort in der »Verfassungsgeschichte« der frühen Kirche plausibel.
Die Studie fragt nach den Entstehungsumständen der drei Briefe, verortet sie in der ersten Hälfte des 2. Jh. n. Chr. und begründet das mit ihrer Stellung in der Geschichte der Paulusbriefsammlung sowie ihrer frühesten Rezeption erst durch Polykarp von Smyrna und in den Ignatius-Briefen, die sich als Pseudepigraphen zu erkennen geben. Entgegen der traditionellen Datierung der Pastoralbriefe in das 1. Jh. wird damit auch ihr Ort in der »Verfassungsgeschichte« der frühen Kirche plausibel.
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