Kritische Gesamtausgabe der Schriften und Briefe Andreas Bodensteins von Karlstadt
Band VIII: Briefe und Schriften 1525-1529
Erste umfassende kritische Edition der Schriften und Briefe
Band 8 der Karlstadtedition umfasst den Zeitraum 1525 bis 1529, der für den Protagonisten geprägt war von einer Suche nach einem neuen Betätigungsfeld nach der Ausweisung aus Kursachsen, klandestiner Tätigkeit als Prediger in Franken, Verfolgung und neuen Verwerfungen im Zuge des Bauernkrieges, einer reumütigen Rückkehr und einem Absturz in wirtschaftlich prekäre Verhältnisse unter Überwachungsbedingungen. Nachdem er im Jahr 1525 noch einige Schriften, die erneut die Abendmahlsfrage und die Rechtfertigung der eigenen Lehre zum Gegenstand hatten, herausgeben konnte, versiegte die literarische Produktion immer mehr. Dennoch versuchte Karlstadt noch in einer verzweifelten Lage, die von der Sorge um die alltägliche Existenz seiner Familie geprägt war, mit Luther in einen theologisch-gelehrten Austausch zu treten. Ein abgefangener Brief, den Karlstadt nach Schlesien gerichtet hatte, beendete den Kontakt beider endgültig. Karlstadt entzog sich einer Verschärfung der Überwachung durch vorübergehende Flucht nach Holstein und Ostfriesland, wo er sich sogleich erneut der Kirchenreform widmete.
Band 8 der Karlstadtedition umfasst den Zeitraum 1525 bis 1529, der für den Protagonisten geprägt war von einer Suche nach einem neuen Betätigungsfeld nach der Ausweisung aus Kursachsen, klandestiner Tätigkeit als Prediger in Franken, Verfolgung und neuen Verwerfungen im Zuge des Bauernkrieges, einer reumütigen Rückkehr und einem Absturz in wirtschaftlich prekäre Verhältnisse unter Überwachungsbedingungen. Nachdem er im Jahr 1525 noch einige Schriften, die erneut die Abendmahlsfrage und die Rechtfertigung der eigenen Lehre zum Gegenstand hatten, herausgeben konnte, versiegte die literarische Produktion immer mehr. Dennoch versuchte Karlstadt noch in einer verzweifelten Lage, die von der Sorge um die alltägliche Existenz seiner Familie geprägt war, mit Luther in einen theologisch-gelehrten Austausch zu treten. Ein abgefangener Brief, den Karlstadt nach Schlesien gerichtet hatte, beendete den Kontakt beider endgültig. Karlstadt entzog sich einer Verschärfung der Überwachung durch vorübergehende Flucht nach Holstein und Ostfriesland, wo er sich sogleich erneut der Kirchenreform widmete.
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Bestellnummer:
9783579011752
ISBN/EAN:
9783579011752
Verlag:
Gütersloher Verlagshaus
Produktart:
Buch
Einbandart:
Hardcover
Sprache:
Deutsch
Reihe:
Quellen und Forschungen zur Reformationsgeschichte
Band:
110
Umfang:
672 Seiten
veröffentlicht:
25.06.2025
Abmessungen:
16.9 x 24.3 x 5 cm
Erste umfassende kritische Edition der Schriften und Briefe
Band 8 der Karlstadtedition umfasst den Zeitraum 1525 bis 1529, der für den Protagonisten geprägt war von einer Suche nach einem neuen Betätigungsfeld nach der Ausweisung aus Kursachsen, klandestiner Tätigkeit als Prediger in Franken, Verfolgung und neuen Verwerfungen im Zuge des Bauernkrieges, einer reumütigen Rückkehr und einem Absturz in wirtschaftlich prekäre Verhältnisse unter Überwachungsbedingungen. Nachdem er im Jahr 1525 noch einige Schriften, die erneut die Abendmahlsfrage und die Rechtfertigung der eigenen Lehre zum Gegenstand hatten, herausgeben konnte, versiegte die literarische Produktion immer mehr. Dennoch versuchte Karlstadt noch in einer verzweifelten Lage, die von der Sorge um die alltägliche Existenz seiner Familie geprägt war, mit Luther in einen theologisch-gelehrten Austausch zu treten. Ein abgefangener Brief, den Karlstadt nach Schlesien gerichtet hatte, beendete den Kontakt beider endgültig. Karlstadt entzog sich einer Verschärfung der Überwachung durch vorübergehende Flucht nach Holstein und Ostfriesland, wo er sich sogleich erneut der Kirchenreform widmete.
Band 8 der Karlstadtedition umfasst den Zeitraum 1525 bis 1529, der für den Protagonisten geprägt war von einer Suche nach einem neuen Betätigungsfeld nach der Ausweisung aus Kursachsen, klandestiner Tätigkeit als Prediger in Franken, Verfolgung und neuen Verwerfungen im Zuge des Bauernkrieges, einer reumütigen Rückkehr und einem Absturz in wirtschaftlich prekäre Verhältnisse unter Überwachungsbedingungen. Nachdem er im Jahr 1525 noch einige Schriften, die erneut die Abendmahlsfrage und die Rechtfertigung der eigenen Lehre zum Gegenstand hatten, herausgeben konnte, versiegte die literarische Produktion immer mehr. Dennoch versuchte Karlstadt noch in einer verzweifelten Lage, die von der Sorge um die alltägliche Existenz seiner Familie geprägt war, mit Luther in einen theologisch-gelehrten Austausch zu treten. Ein abgefangener Brief, den Karlstadt nach Schlesien gerichtet hatte, beendete den Kontakt beider endgültig. Karlstadt entzog sich einer Verschärfung der Überwachung durch vorübergehende Flucht nach Holstein und Ostfriesland, wo er sich sogleich erneut der Kirchenreform widmete.
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